Dachformen – Vorteile, Nachteile & Charakter fürs Haus

Welches Dach passt am besten zu meinem Haus? Keine leichte Frage, denn schließlich soll Ihr Dach nicht nur Schutz bieten, sondern den Charakter Ihres Hauses unterstreichen. Doch ob Sie ein Massivhaus oder ein Blockbohlenhaus überdachen wollen: Neben Ihrem persönlichen Geschmack sind in Bebauungsplänen festgeschriebene Auflagen, die Konstruktion Ihres Hauses, die geplante Nutzung des Dachgeschosses und nicht zuletzt der Preis des Daches zu berücksichtigen. Immerhin kostet Sie eine einfache Dachform bis zu 15 Prozent weniger als ein aufwendigeres Dach.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Dachformen mit ihren Vor- und Nachteilen vor, um die „Qual der Wahl“ für Sie zu vereinfachen. Mit der Kenntnis, was ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Schleppdach ist, können Sie gemeinsam mit dem Dachdecker Ihrer Wahl die beste Lösung für Ihr Haus finden. Wie hält es sich mit der Stabilität einer bestimmten Dachform? Welches Dach eignet sich am besten, um den Dachboden als Wohnraum zu nutzen? Welche Kosten kommen bei einem exklusiven Hingucker wie dem Kuppeldach auf Sie zu? Antworten gibt's hier im Ratgeber von 11880-Dachdecker.com. Hier können Sie auch gleich per Klick Kontakt zu Dachdeckern in Ihrer Region aufnehmen und sich bei ihnen kostenlose, unverbindliche Angebote einholen.


Inhaltsübersicht Dachformen

Krüppelwalmdach

Sind Sie auf der Suche nach der perfekten Dachform für Ihr Haus? Das Krüppelwalmdach könnte genau die richtige Lösung für Sie sein! Es wird von vielen als das perfekte Dach bezeichnet.

Sheddach – Viel Licht und Robustheit

Sheddächer kommen überall dort zum Einsatz, wo man auf natürlichen Lichteinfall durch großzügig angeordnete Oberlichter viel Wert legt, direkte Sonne aber vermeiden möchte. Das ist vor allem in Industriegebäuden der Fall. Das Sheddach wird wegen seines markanten Aussehens hierzulande häufig als „Sägezahndach“ bezeichnet.

Schleppdach – Traditionell, preiswert, funktional

Schleppdächer zählen nicht nur zu den ältesten Dachformen, sondern auch zu den preiswertesten. Sie überzeugen durch ihren funktionalen Aspekt, da sie beispielsweise Holz vor Regen schützen können, ohne dass das Material zu wenig Luft erhält.


Finden Sie den besten Dienstleister in Ihrer Nähe
für Ihren Dachgeschossausbau!

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Ausgewählte Anbieter
  • Sparen Sie Zeit und Geld
  • Erfahrung aus mtl. über 33.300 Suchen
Jetzt den richtigen Dachdecker finden  >

Das Zeltdach – Aufwendig, exklusiv, anspruchsvoll

Das Zeltdach ist eine Dachform, die besonders im Mittelmeerraum vertreten ist. Seitdem der mediterrane Baustil auch hierzulande Trend ist, werden immer mehr Zeltdächer verwendet und bieten eine schöne Abwechslung in der deutschen Baulandschaft.

Mansarddach – Die Diva unter den Dächern?

Das Mansarddach macht mit einer sehr exklusiven, noblen Optik auf sich aufmerksam. Mansarddächer benötigen deutlich mehr Pflege als ein Flachdach oder viele andere Dacharten. Zudem ist der Bedarf an Holz für den Bau des Dachstuhls höher.

Flachdach – Flaches Dach, hohe Vielseitigkeit

Das Flachdach zählt zu den eher seltenen Dacharten. Flachdächer haben vielseitige Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten. So lässt sich das Dach hervorragend als Gründach, Sonnenterrasse oder Dachgarten verwenden.

Das Satteldach – Top in Deutschland

Das Satteldach besteht aus zwei Dachflächen, die sich gegenüberliegen und an der höchsten Stelle des Dachs, dem Dachfirst, zusammenlaufen. Je nach Bauweise schließt das Dach durch den First plan mit den Giebeln ab oder ragt nur knapp über diese hinaus.

Walmdach – Traditionell, immer wieder aktuell

Das Walmdach zählt zu den ältesten Dachformen Deutschlands und erfreut sich in den letzten Jahren wieder stark steigender Beliebtheit. Dieses Dach wird auch als „Holländisches Dach“, „Haubendach“ oder auch „Walbendach“ bezeichnet und hat sowohl auf der Giebelseite als auch auf der Traufseite schräge Dachflächen.

Pultdach – Warum so viele eine Neigung dazu haben

Während das klassische Satteldach zwei aufeinander zulaufende Dachflächen hat, gibt es beim Pultdach nur eine. Das Pultdach sieht somit aus wie ein schräges Rednerpult. Es gibt auch Sonderformen mit zwei Pulten, wo sich die Firste auf zwei verschiedenen Höhen befinden.

Welche Dachform fürs Haus?

So viele Baustile es gibt, so vielseitig ist die Auswahl an unterschiedlichen Dachformen. Walmdach, Flachdach, Pultdach oder Satteldach, es gibt für jedes Haus ein passendes Dach. Erfahren Sie hier, welches Dach sich für welchen Bau eignet und worauf Sie grundsätzlich achten müssen.


Der 11880-Tipp:

Egal welche Dachform Ihr Haus hat oder welche Sie für Ihr Bauvorhaben ins Auge gefasst haben: Eine kontinuierliche Pflege Ihres Daches durch einen Fachmann sichert Ihre Investition und schützt vor Schäden an Ihrem Haus.



Wie gefällt Ihnen diese Seite? Geben Sie mit einem Klick Ihre Bewertung ab:
4,5 - sehr gut
10 Abstimmungen