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Dach neu decken: Kosten für Material und Entsorgung

Sie möchten Ihr Dach neu decken? Dann sind die Kosten an sich überschaubar, wenn wir uns auf die reine Eindeckung beschränken. Dachziegel, Reet, Metall, Dachstein – die verschiedenen Dachdeckungsarten schlagen auch mit unterschiedlichen Preisen zu Buche. Es ist jedoch mit Kosten von ca. 65–130 € pro m² zu rechnen. Lediglich bei sehr günstigen Materialien kommen Sie auch auf 50 € pro m². Durchschnittlich kostet ein neues Dach mit 150 m² ca. 10.000 bis 15.000 €. Dieser Preis kann jedoch je nach Material variieren. Wir zeigen Ihnen, was auf Sie zukommt, wenn Sie Ihr Dach neu decken und mit welchen Kosten grob zu rechnen ist.

Dach neu decken Kosten
Wenn Sie Ihr Dach neu decken, kommen Kosten für Materialien wie z.B. Ziegel hinzu.

Materialien und Preise

Ob Neubau, Bestandsbauten, energetische Erneuerungen oder Dachsanierung – früher oder später muss sich jeder Hausbesitzer Gedanken über die Dacheindeckung machen. Je nach Art und Flächengröße des Daches, den verwendeten Materialien und der angewandten Methode unterscheiden sich die Kosten für eine Dacheindeckung. Regionale Unterschiede kommen ebenfalls hinzu. Als grobe Orientierung liefern wir Ihnen nachfolgend eine Tabelle mit Materialkosten:

MaterialEigenschaftenPreis pro m²
Beton
  • leicht zu verlegen, gute Frostbeständigkeit

ab 20 €

Ziegel
  • sehr witterungsbeständig, lange haltbar, viele Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Farbe, Form und Beschichtung

ab 15 € (Metall)/ ab 20€ (Beton/Ton)/ ab 25 € (Flachdach)

Schiefer
  • sehr langlebig, sturmfest, schöne Optik
  • beim Einbau ist Fachkenntnis erforderlich

ab 80 €

Reet
  • atmungsaktiv, gute Dämmeigenschaften, witterungsbeständig,
  • jedoch feuergefährdet, hoher Wartungsaufwand nötig

ab 100 €

Kupfer
  • wartungsarm, langlebig, flexibel einsetzbar
  • gewöhnungsbedürftige Optik

ab 90 €

Faserzementplatten
  • witterungsbeständig, langlebig, stabil, leicht, nicht brennbar, hohe Farbvielfalt möglich

ab 50 €

Aluminium
  • leicht, stabil, korrosionsfrei, unbegrenzt haltbar
ab 25 €
Dachpappe/Bitumen
  • gute Haltbarkeit, günstig, wird aus Erdöl gewonnen

ab 15 €

Hinzukommen Kosten für die Entsorgung der Dacheindeckung, die sich auf rund 8-14 € pro m² belaufen. Muss auch die Dachlattung entfernt werden, kommen 2–4 € pro m² hinzu.

Neben dem Material gibt es weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen:

  • die Höhe des Dachs
  • Abstände sowie Maße der Dachlattung
  • Bei Bestandsbauten: Art und Befestigung der alten Dacheindeckung
  • Schutzmaßnahmen bei Auf- und Abbau (gegen Staub, Lärm, Untergrundschäden)

Dach neu decken? Diese Gründe sprechen dafür

Denken Sie darüber nach, Ihr Dach neu zu decken? Dafür gibt es einige gute Gründe: Zunächst prägt das Dach die Charakteristik des ganzen Gebäudes und hat daher auch entscheidenden Einfluss auf den optischen Eindruck.

Darüber hinaus sind die verwendeten Dachbaustoffe bzw. die Art der Dacheindeckung von entscheidender Bedeutung für den Schutz der Bausubstanz und damit auch den Wohnkomfort. Dachziegel und Dachsteine müssen nicht nur langfristig den Einflüssen von Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Wind standhalten, sondern kurzfristig auch heftigen Stürmen und Orkanböen die Stirn bieten.

Auch die Funktionalität des Daches muss gewährleistet sein und sicherstellen, dass Regenwasser über die dafür vorgesehenen Rinnen abgeleitet wird und sich Dachfenster und Schornstein nahtlos in die Dachdeckung integrieren lassen.

Dach neu eindecken Kosten
Eine Dachneueindeckung soll u.a. die Funktionalität des Daches gewährleisten.

Für viele Hausbauer und Hausbesitzer ist in erster Linie das Aussehen des Dachbaustoffs ausschlaggebend. Es muss zum Gesamteindruck des Gebäudes passen und sich gut in die Optik der Architektur integrieren. Das Spektrum an verschiedenen Baustoffen ist äußerst vielfältig und reicht von klassischen Dachziegeln über kunstvoll verzierte Schiefer bis zum funktionalen Metalldach und der traditionellen Alternative aus Reet. Der zum Eindecken erforderliche Dachdeckerbedarf hängt jeweils stark von der Art des Baustoffs ab.

Welches Material eignet sich für welches Dach?

Einige Materialien sind für bestimmte Dächer beliebter als andere – und das aus gutem Grund. Nicht nur Familienhäuser brauchen ein Dach, auch andere Bauten sind auf das passende Material angewiesen. Für die beliebtesten Materialien haben wir Ihnen die Merkmale zusammengestellt:

Ziegel

Die klassische Dachdeckung mit Ziegeln ist der am weitesten verbreitete Bautyp und erfreut sich unter Hausbesitzern größter Beliebtheit. Dachziegeln bestehen in der Regel aus gebranntem Ton und eignen sich zum Eindecken von geneigten Dächern. Die charakteristische Wölbung des Ziegels ist das Erkennungsmerkmal dieses Dachbaustoffs und dient im Wesentlichen dem Ablauf von Regenwasser. Im Rahmen des heutzutage weitestgehend automatisierten Herstellungsprozesses können verschiedene Farbgebungen erzeugt werden. Üblich sind neben naturroten oder gedämpften Ziegeln auch glasierte und engobierte Varianten, bei denen matte oder mattglänzende Oberflächen entstehen. Näheres zu den Kosten erfahren Sie in unserem Preisvergleich Dachziegel Preise.

Schiefer

Schiefer ist ein wahrer Alleskönner und nicht nur auf historischen Gebäuden, sondern häufig auch auf Privathäusern zu finden. Sowohl die hohe Lebensdauer von bis zu 100 Jahren als auch die hochwertige Optik sind ein gutes Argument für den Naturstein. da der Baustoff auf einer glatten Deckunterlage wie Holz angebracht wird, erlaubt diese Variante auch die Deckung der seitlichen Fassade. Zum obligatorischen Dachdeckerbedarf gehören hierbei feuerverzinkte oder geschlagene Eisennägel sowie Schraubstifte oder Kupfernägel zum ordnungsgemäßen Befestigen der Schiefer. Fachleute unterscheiden bei der Schieferdeckung zwischen vielen verschiedenen Varianten, u.a.

  • der Altdeutschen Deckung,
  • der Schuppendeckung,
  • der Rechteck-Doppeldeckung
  • und der Universal-Deckung.

Kunststoff

Aufgrund des hohen Gewichts ist Schiefer jedoch nicht geeignet für kleinere Bauten wie etwa Carports. Für diese sind Kunststoffdächer besser geeignet, denn dank des leichten Gewichts, der guten Witterungsbeständigkeit und dem Hagelschutz sind sie optimal für den Einsatzort geeignet.

Kosten Dachneueindeckung
Ziegel sind ein beliebtes Material, wenn es gilt, das Dach neu zu decken.
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Metall

Das Metalldach gilt als besonders widerstandsfähig und wird häufig bei Nutzbauten wie Industriegebäuden, Werkstätten oder Lagerhäusern eingesetzt. Aber auch im privaten Bereich lassen sich mit dem Metalldach optisch ansprechende Dacheindeckungen realisieren. Metalldächer sind im Vergleich zu konventionellen Eindeckungen recht leicht und sehr stabil. Darüber hinaus ist ein Einbau verhältnismäßig günstig. Darunter fallen übrigens auch Blechdächer. Wie teuer so ein Dach ist, erfahren in unserem Preisvergleich zu den Blechdach Kosten.

Reet

Dacheindeckungen aus Reet bestehen aus getrocknetem Schilfrohr und stellen eine ökologische Alternative zur konventionellen Bauweise dar. Reetdächer zeichnen sich durch eine hervorragende Isolationswirkung aus: Während das Schilf im Sommer vor Hitze schützt, sorgt es im Winter für eine gute Wärmedämmung. Rechnen Sie allerdings mit hohen Kosten für ein Reetdach, da sowohl Material als auch die Eindeckung kostenintensiver ausfallen.

Wie wichtig ist die Dachneigung bei der Auswahl?

Die Dachneigung spielt ebenfalls eine Rolle bei der Auswahl. Flachdächer, die eine Dachneigung von 3° bis 20° besitzen, benötigen Dachziegel mit einer guten Wasserableitung. Bitumendachbahnen werden unter anderem häufig bei Flachdächern verwendet.

Schiefer ist dagegen wenig geeignet für ein Flachdach, da Schiefer eine Dachneigung von mindestens 22 Grad, bei manchen Deckungsarten auch bis zu 30 Grad benötigt. Es gehört daher zu den Materialien, die ausschließlich für Steildächer geeignet sind. Dazu gehört auch Reet, das sogar eine Dachneigung von mindestens 45 Grad erfordert.

Wie lassen sich beim Dach neu decken Kosten sparen?

Dachsparren sind ein Kostenfaktor, den Sie möglicherweise bei der Dachneueindeckung mit einkalkulieren müssen. Dies aber nur, sofern die Dachlattung wirklich erneuert werden muss. Neben diesen Zusatzarbeiten können Sie aber auch bei der eigentlichen Dachneudeckung Kosten sparen:

  • Bei einfachen Dachformen (z.B. Flachdach oder Satteldach. Zeltdächer sind eher teurer.)
  • Günstige Dachdeckungsmaterialien
  • Keine Dachbeschichtung (z.B. Glasierung)
  • Entsorgung der Dacheindeckung selbst übernehmen

Aber Achtung: Sie sollten jedoch bei solchen Maßnahmen den Rat eines Fachmannes in Betracht ziehen. Dieser weiß, welche Kosten sich bei der Dachdeckung konkret einsparen lassen.

Dach neu decken: Kosten durch Fördermöglichkeiten reduzieren

Wenn am Dach großangelegte Sanierungsarbeiten anstehen und die Finanzierung Sorgen bereitet, gibt es Fördermöglichkeiten für die Dach Erneuerung, z. B. durch Leistungen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Dachdämmungen werden von der KfW mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten gefördert. Eine Dacheindeckung wird im Zuge der Dämmungsmaßnahmen ebenfalls unterstützt.

Voraussetzung dafür ist vor der Sanierung die Antragsstellung durch einen Energieberater. Gerade bei Altbauten, die in die Jahre gekommen sind und eine neue Dacheindeckung benötigen, ist ein Blick auf den Energieverbrauch ohnehin empfehlenswert. Lassen Sie sich am besten im Vorfeld von einem Fachmann in Ihrer Nähe beraten. Geben Sie hierzu einfach Ihre Stadt oder Postleizahl in die Suchmaske ein.

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