>Walmdach – Traditionell, immer wieder aktuell

walmdach_3dDas Walmdach zählt zwar zu den ältesten Dachformen Deutschlands, hat sich aber dennoch in den letzten Jahren wieder stark steigender Beliebtheit erfreut. Dieses Dach wird unter anderem auch als "Holländisches Dach", "Haubendach" oder auch "Walbendach" bezeichnet und hat sowohl auf der Giebelseite als auch auf der Traufseite schräge Dachflächen. Finden Sie mit unserem Ratgeber heraus, ob das gute alte Walmdach sich auch auf Ihrem Dach beliebt machen könnte.

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Das klassische, formschöne Walmdach

Die geneigten Dachflächen an der Giebelseite des Hauses sind bei einem normalen Walmdach in der Regel genauso hoch wie die seitlichen Dachflächen. Meist ist auch der Neigungsgrad identisch. Wenn ein Walm längs nicht vom First bis zur Traufhöhe der seitlichen Flächen hinabreicht, handelt es sich um eine Sonderform des Walmdachs, den sogenannten Schopfwalm oder Krüppelwalm. Letzterer gilt als besonders funktional und weist gegenüber anderen Formen einige Vorteile auf:

  • Deutlich minimierte Windlast gegenüber dem Satteldach
  • Schräge Giebelbalken stabilisieren den gesamten Dachaufbau zusätzlich
  • Dadurch höhere Schneelast tragbar
  • Der Krüppelwalm zeigt sich widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen

Ebenfalls zählt der Fußwalm zu den besonderen Varianten der Walmdächer. Er zeichnet sich durch einen senkrechten Abschluss in Dreiecksform aus. Darunter befindet sich eine schräge Dachfläche, die bis zur Traufhöhe der seitlichen Dachflächen reicht. Diese Form ist nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Erdteilen erstaunlich weit verbreitet, wie beispielsweise in Korea.

Zurück in Deutschland sehen wir Walmdächer vor allem im Süden und im Norden, da das Walmdach durch seine robuste Bauform nahezu jeder Witterung problemlos trotzen kann. Walmdächer haben in den meisten Fällen bei der in Deutschland gängigen Form keinen Giebel, sondern einen vollständigen Walm mit vier Schrägen.

Die hohe Witterungsbeständigkeit bei einem vollständigen Walm wird vor allem dadurch erreicht, dass der Neigungsgrad der Dachseiten selbst starkem Wind problemlos widerstehen und somit das gesamte Dach stabilisieren kann.

Ein Walmdach hat viele Vorteile

Walmdächer haben sowohl Vor- als auch Nachteile, wie jede andere Dachform auch. Ein großes Plus beim Walmdach ist in jedem Fall die hohe Langlebigkeit. Insbesondere die Dachschrägen zeichnen sich durch eine hohe Stabilität sowie Wind- bzw. Regenresistenz aus, die höher ist als bei einem Pultdach, Satteldach oder Flachdach. Auch das Design von modernen Walmdächern wirkt ansprechend und kann ein Haus optisch aufwerten. Weil keine Giebel vorhanden sind, entfällt der Pflegeaufwand fast vollständig. 

Durch seine besondere Form eignet sich das Walmdach darüber hinaus besonders dazu, Solarmodule auf dem Dach anzubringen. Je nach Ausrichtung des Gebäudes, können an allen vier Seiten des Walmdachs Solarzellen angebracht werden. Alternativ können auch an zwei Seiten Photovoltaik-Module und an den beiden anderen Seiten Solarthermen installiert werden.

Die Nachteile des Walmdachs

Erwähnt werden muss aber auch, dass das Walmdach – vielleicht bedingt durch all seine Vorzüge – in der Regel deutlich teurer ist als andere Formen, wie zum Beispiel das Pultdach oder Flachdach. Darüber hinaus benötigt die Konstruktion eines Walmdachs mehr Zeit, was in der Regel ebenfalls zu höheren Kosten führt. Sollten Sie Ihr Dachgeschoss ausbauen wollen, ist zudem zu bedenken, dass die potenzielle Wohnfläche durch den beidseitigen Walm eingeschränkt wird.

Dennoch: Ein fachgerechter, solider Einbau stellt sicher, dass Sie am äußerst robusten Walmdach lange Freude haben.

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Regionale Dachformen

Deutschlandweit findet man viele, teils sehr unterschiedliche Dachformen. Vom traditionellen Pyramidendach bis zum alltäglichen Satteldach – Wir stellen Ihnen die einzelnen Dachformen vor und erklären Ihnen, welche Gründe und Nutzen dahinterstecken.

Dachaufbau Flachdach

Ein Flachdach muss nicht unbedingt mit Kies beschichtet sein. Moderne Flachdächer werden immer beliebter – vor allem die Option eine natürliche Begrünung anzulegen spricht viele Hausbauer an. Alle wichtigen Informationen zu den besonderen Ansprüchen und den Aufbau des Flachdaches lesen Sie hier in unserem 11880.com-Dachdecker-Ratgeber!


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