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Panoramafenster: Kosten in der Übersicht

Die Kosten für ein Panoramafenster hängen von der Größe des Fensters und der Ausstattung ab. Günstige Panoramafenster mit Kunststoffrahmen und einer Größe von 300 x 100 cm beginnen bei etwa 400 €. Vor allem die Größe kann jedoch den Preis schnell in die Höhe treiben. Bei sehr großen Fenstern müssen Sie schnell mit Kosten in Höhe von ca. 2.500 € rechnen.

Insbesondere Panoramafenster, die aus einer einzigen Scheibe bestehen, sind kostenintensiv. Bei diesen Fenstern muss der Rahmen besonders stabil sein. Gerade bei Panorama-Dachfenstern kommt bei Schneefall einiges an Gewicht zusammen, das auf der Scheibe lastet. Günstiger wird es, wenn das Panoramafenster über Quer- und Längsstreben verfügt, denn dadurch kommen kleinere Scheiben zum Einsatz. In diesem Preisvergleich stellen wir Ihnen verschiedene Kostenbeispiele näher vor. Interessieren Sie sich allgemein für die Kosten unterschiedlicher Dachfenster-Arten, finden Sie einen umfassenden Überblick in unserem Preisvergleich Dachfenster Kosten.

Panoramafenster-Kosten

Panoramafenster Kostentabelle

Neben dem oben genannten Einstiegspreis für ein kompaktes Panoramafenster in 300 x 100 cm zeigt die folgende Tabelle, wie sich die Kosten bei einer größeren Fensterfläche von 300 x 260 cm je nach Rahmenmaterial unterscheiden.

PanoramafensterPreise
300 x 260 cm, Kunststoff, eine Scheibeab 750 €
300 x 260 cm, Holz, eine Scheibeab 1.500 €
300 x 260 cm, Alu-Holz, eine Scheibeab 2.400 €

Kosten einsparen

Nicht nur der Rahmen muss sehr stabil sein, wenn man eine einzige Scheibe verwendet. Auch die Einhaltung der EnEV wird erschwert, da es bei größeren Scheiben schneller zu einem Wärmeverlust kommt. Es bietet sich daher an, gleich mehrere Fensterscheiben nebeneinander anzubringen. Häufig ist das günstiger als direkt zu einer einzigen Fensterscheibe zu greifen. Ein weiterer Trick ist es, einige Scheiben zu nehmen, die sich nicht öffnen lassen. So kann zwar nur eine Scheibe geöffnet werden, aber Sie haben dennoch den Vorteil einer großen Glasfläche und können weiterhin Lüften.

Schiebetüren machen das Panoramafenster schnell teuer. Hier raten wir Ihnen zu einem variablen Schiebeflügel zu greifen, der hinter einem feststehenden Fensterflügel verschwindet. Ein solches Schiebefenster wird als Parallelschiebefenster bezeichnet.  Solche Konstruktionen sind günstiger als Schiebeflügel, die in der Wand verschwinden. Diese bezeichnet man als Hebeschiebefenster, da der Flügel zunächst angehoben und dabei aus seiner Dichtposition gelöst wird, bevor er auf den Laufrollen verschoben werden kann.

Auch bei einem Dachschiebefenster – im Kern ein Panoramafenster mit beweglichem Flügel im Dachbereich – gilt dieselbe Preislogik: Die oben genannten Preisspannen sowie der Unterschied zwischen Parallelschiebefenster und Hebeschiebefenster gelten hier grundsätzlich genauso. Eine Besonderheit kommt bei dieser Variante aber hinzu: Bei Schneefall lastet einiges an Gewicht auf der Scheibe, weshalb der Rahmen entsprechend stabiler und damit oft etwas hochwertiger ausgeführt sein muss als bei einem vergleichbaren Fenster in der Fassade. Einen Überblick über weitere Dachfenster-Arten und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile finden Sie in unserem Ratgeber Dachfensterarten.

Einbaukosten für ein Panoramafenster

Neben den eigentlichen Preisen für das Dachfenster kommen auch noch die Arbeitskosten und eventuell Ausbaukosten hinzu. Die Kosten für den Einbau eines Panoramafensters hängen zum einen von der Größe und zum anderen vom Aufbau des Fensters ab. In der Regel können Sie aber davon ausgehen, dass die Einbaukosten ca. 30 % der Gesamtkosten ausmachen. Bei einem kleineren Panoramafenster müssen Sie Kosten in Höhe von ca. 200 € einkalkulieren. Großflächige Fenster kosten jedoch schnell 600 € und mehr im Einbau. Je nach Region unterscheidet sich auch der Stundenlohn: Zwischen 35 und 60 € sind üblich.

Förderung für Panoramafenster

Auch Panoramafenster werden gefördert, sofern Sie einen U-Wert von 0,95 W/(m²K) oder weniger erreichen. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lässt sich der Einbau im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) mit 15 % der förderfähigen Kosten bezuschussen. Lassen Sie vorab einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) von einem Energieberater aufstellen, kommt seit einer Regeländerung zum 21. Juli 2026 nur noch dann ein Bonus von 5 Prozentpunkten hinzu, wenn die förderfähigen Kosten der gesamten Sanierungsmaßnahme über 30.000 € liegen – und auch dann ausschließlich auf den Betrag oberhalb dieser Schwelle. Bei einem einzelnen Panoramafenster oder auch mehreren Fenstern wird diese Grenze in der Praxis meist nicht erreicht, sodass für die meisten Vorhaben die 15 % Grundförderung der realistische Wert sind.

Voraussetzung für die Förderung ist außerdem, dass die Immobilie zum Zeitpunkt des Bauantrags oder der Bauanzeige bereits mindestens fünf Jahre alt ist. Eine gesonderte Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es für den reinen Fenstertausch aktuell nicht mehr, denn die Förderung läuft nun ausschließlich über den BAFA-Zuschuss.

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