>Warum Dachabdichtung nicht fehlen darf

Eine gute Dachabdichtung ist unverzichtbar

Ein neues Dach ist stets mit hohen Investitionen verbunden. Vielleicht zögern Sie die angedachte Sanierung daher abermals heraus. Durch diesen Zeitverzug kann das Dach jedoch undicht werden. Dringt erst Wasser in das darunter liegende Gebälk, so müsste auch dieses renoviert werden. Allerdings steigen dadurch die Kosten drastisch an. Sicherheit bietet in solchen Fällen eine professionelle und korrekt ausgeführte Dachabdichtung.

Was bewirkt die Dachabdichtung eigentlich?

Dachabdichtung mit Unterspannbahn
© Jens_Lambert_Photography - istockphoto.com

Eventuell glaubten Sie bislang, die Ziegel des Daches würden Regen und Wind nicht in die Balkenkonstruktion durchdringen lassen. Doch selbst wenn der Dachdecker bei der Verarbeitung sehr akribisch vorgegangen wäre, so kann er kleinste Lücken zwischen den einzelnen Elementen nicht verhindern. Entscheidend für die gesamte Sicherheit des Daches ist folglich die unter der Ziegelfläche befindliche Abdichtung. Bei einer optimalen Gestaltung dieser Lage werden alle dort auftreffenden Witterungseinflüsse abgehalten. Insbesondere die Feuchtigkeit kann dann nicht bis zum Dachstuhl durchsickern. Zugleich können Sie aufgrund der Eigenschaften der Abdichtung auch das Dach dämmen, wodurch Sie bares Geld beim Strom- und Wärmeverbrauch sparen.

Die Schutzschicht aus Bitumen

Bitumenabdichtung
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Häufig wird Ihnen für die Verdichtung ein natürlicher und aus Erdöl gewonnener Baustoff offeriert - das Bitumen. Das Bitumen ähnelt Teer, ist relativ dickflüssig und wird in der Regel vor dem Anbringen gehärtet, auf Bahnen zugeschnitten und anschließend verlegt. Vorteilhaft erweist es sich dabei, dass das Material preisgünstig zur Verfügung steht und auf Flächen ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Doch bei den aneinander liegenden Kanten der Bahnen tritt immer wieder die Gefahr undichter Stellen auf, durch die letztlich doch der Regen in das Dachgebälk eindringen könnte.

Die Verwendung von Kunststofffolien

Dachbeschichtung Kunststoff
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Neben diesem natürlichen Rohstoff steht auch ein künstliches Material zur Auswahl. Gemeint sind robuste, dehnungsfähige und flexible Folien, die zumeist aus Fasern wie dem Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), dem thermoplastischen Polyolefin (FPO TPO) oder dem Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA) bestehen. Jede dieser Substanzen ist mit speziellen Eigenschaften versehen, die etwa in einer dämmenden und zugleich atmungsaktiven Funktion liegen. Insbesondere beim thermoplastischen Polyolefin (FPO TPO) werden die Nähte zudem verschweißt, wodurch eine einheitliche und nur schwer zu durchdringende Fläche entsteht. Ein weiterer Vorteil: Derartige Folien eignen sich auch für eine spätere Dachbegrünung auf Ihrem Haus.

Flüssige Abdichtungen erfordern einen erheblichen Aufwand

Im Vergleich zu den vorgenannten Dachbahnen lassen sich auch flüssige Dachabdichtungen finden. In der Regel wird Ihnen hierbei ein Gemisch aus Kautschuk oder Bitumen angeboten, das großflächig auf den Unterboden aufgetragen werden kann. Nähte entstehen bei diesem Vorgang nicht, die streichfähige Masse verbindet sich zu einer homogenen Lage. Dennoch können Mängel auftreten, wenn die Schicht unterschiedliche Stärken aufweist und die dünneren Stellen früher oder später – durch Hitze oder die UV-Strahlung – doch wieder zu Rissen neigen. Diese Tätigkeit sollten Sie folglich einem darauf spezialisierten Fachbetrieb überlassen.

Der Ablauf der Arbeiten

Haben Sie sich für eine ausführende Firma und einen Baustoff – etwa die Dachbahnen aus EPDM oder die flüssige Dachabdichtung – entschieden, so erfolgen die Maßnahmen im Rahmen der Dachsanierung. Die Bahnen werden dabei auf die Unterkonstruktion aufgetragen und durch Erhitzen oder Verschweißen einerseits in sich geschlossen, andererseits aber auch mit der darunter befindlichen Auflage verbunden. Anschließend kann der Dachdecker die Fläche begrünen oder mit Ziegeln versehen. Der Aufwand lohnt sich: Die Abdichtung schützt Ihr Haus gegen alle Witterungseinflüsse. Zugleich kann sie das Dach dämmen und somit einen maßgeblichen Faktor für die Senkung der Heiz- und Energiekosten darstellen.

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Welche Dachabdichtungen gibt es?

Möchten Sie ihr Haus vor Kälte, Regen und Wind schützen? Mit einer Dachabdichtung beugen Sie allen Witterungseinflüssen vor, sichern das Gebälk vor Fäulnis und tragen damit zum Werterhalt des Gebäudes bei. Hierfür stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten offen.

Welche Dachabdichtung ist die beste?

Erwägen Sie eine Dachsanierung? Angefangen beim teerhaltigen Bitumen über moderne Kunststoffbahnen bis hin zur flüssigen Dachabdichtung können Sie unterschiedliche Wege beschreiten. Jedes Material und seine Verarbeitung haben ihre Besonderheit.


Dachdecker aus Ihrer Region nehmen gerne Ihren Auftrag für eine Dachabdichtung entgegen. Das geht ganz einfach: Auf Ihre Anfrage hin bekommen Sie hier bei 11880 drei kostenlose, unverbindliche Angebote für eine Dachabdichtung zugesandt.



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