>Die Vorteile einer professionellen Wärmedämmung

Warum die Vorurteile um den „Dämmwahn“ nicht zutreffen

Gebäudedämmung
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Die Wärmedämmung kämpft seit Jahren mit verschiedenen Vorurteilen. Kritiker sprechen gerne von politisch angeordnetem „Dämmwahn“ und stellen die ökologische und ökonomische Sinnhaftigkeit der Dämmung von Gebäuden infrage. Darüber hinaus wird immer wieder darauf hingewiesen, dass durch das Anbringen von Dämmmaterial die Bildung von Schimmel begünstigt wird und die Brandgefahr steigen kann.

Unser Ratgeber räumt mit weit verbreiteten Vorurteilen und Kritikpunkten auf! Wir erklären Ihnen:

  1. warum sich bei einer Wärmedämmung die Kosten in der Regel schnell amortisieren sowie
  2. wie Sie bei der Wärmedämmung von einer Förderung profitieren können.

Heizkosten sparen und das Klima schützen

Wärmebildkamera
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Die Dämmung eines kompletten Gebäudes bedeutet für den Eigentümer einen beachtlichen finanziellen und zeitlichen Aufwand. Viele Hausbesitzer entscheiden sich dafür, zunächst nur die Geschossdecke zu dämmen oder eine Dachdämmung durchzuführen. Diese energetischen Sanierungsmaßnahmen werden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) für viele Bestands- und Neubauten gesetzlich vorgeschrieben und hinsichtlich der Dämmwirkung definiert. Durch eine professionelle Dachdämmung können Sie als Hausbesitzer bereits bis zu 20 Prozent an Heizenergie einsparen. Die Kosten für die Wärmedämmung variieren dabei je nach gewähltem Dämmmaterial und der angewandten Methode.

Während eine aufwändige Aufsparrendämmung mit 150 bis 200 € pro Quadratmeter zu Buche schlägt, ist eine Bearbeitung der Geschossdecke bereits für 15 bis 50 € pro Quadratmeter zu haben. Die Amortisationszeit der energetischen Sanierungsmaßnahme variiert entsprechend von Fall zu Fall und bewegt sich in einem Bereich von 5 bis 20 Jahren.

Dämmung kompletter Gebäude

Dämmung Bodenplatte
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Während bei Bestandsbauten in vielen Fällen nur das Dach gedämmt wird, ist bei Neubauten eine durchgängige Wärmedämmung mit unterschiedlichem Dämmmaterial anzustreben. Der Begriff Perimeterdämmung bezeichnet das Dämmen der erdberührten Gebäudehülle. Dazu gehören neben der Bodenplatte auch die im Erdreich angebundenen Kelleraußenwände. In der Regel werden wasser- und druckbeständige Dämmmaterialien wie Hartschaum- oder Schaumglasplatten verwendet. Da die Soll-Temperatur in den Kellerräumen der meisten Gebäude unter der Temperatur im Wohnbereich liegt, stellt auch die Kellerdeckendämmung ein wirksames Mittel zur Einsparung von Heizenergie dar. Die Maßnahme ist recht einfach zu bewerkstelligen und kann auch bei Zuhilfenahme eines Fachmanns bereits für 35 bis 50 € pro Quadratmeter realisiert werden.

Bis zu 70% weniger Wärmebedarf!

Neubauten mit einer kompletten Wärmedämmung von der Bodenplatte bis zum Dach weisen einen bis zu 70 Prozent geringeren Wärmebedarf auf. Die Maßnahme führt nicht nur zu einer signifikanten Reduzierung der Energiekosten, sondern auch zu einer Minimierung der Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase. Wenn die Maßnahme von einem Profi durchgeführt wird, müssen Sie sich auch um das Thema Schimmel keine Gedanken machen. Durch einen fachgerecht angebrachten Feuchteschutz lässt sich das Risiko von Schimmelbildung durch die Sanierungsmaßnahme sogar deutlich reduzieren.

Um Dämmmaßnahmen für Hausbesitzer finanziell noch attraktiver zu gestalten, wurden zahlreiche Förderprogramme ins Leben gerufen. Wenn Sie bei der Wärmedämmung von diesen Förderungen profitieren möchten, können Sie sich an einen einschlägig erfahrenen Dachdecker oder auch einen professionellen Energieberater wenden. Autorisierte Energieberater können nicht nur den zu erwartenden Nutzen der Maßnahme präzise quantifizieren, sondern kennen auch bei der Dachdämmung Vorschriften, können Energieausweise ausstellen und bei der Beantragung der Förderung helfen.

Gut überdacht ist halb gespart: Wir helfen Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Dachdecker-Profi. Stellen Sie hier einfach Ihre kostenlose Anfrage und freuen Sie sich auf unverbindliche Angebote aus Ihrer Region!


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Dämmstoffe – entscheidend für die Effektivität

Die Auswahl des Dämmstoffs geht einher mit der Wirksamkeit energetischer Sanierung. Erfahrene Dachdecker wissen, dass neben dem zu erfüllenden U-Wert auch die Umweltverträglichkeit des Materials gegeben sein muss.

Dachfenster – ein Ausblick

Dachfenster ist nicht gleich Dachfenster. Es gibt Schwingfenster, Elektrofenster und Solarfenster. Zudem sollte ein Fenstertausch für die Optimierung energetischer Ziele immer mit Dämmarbeiten einhergehen.

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Der Markt für Dachziegel hält eine kaum überschaubare Vielfalt an Modellen mit verschiedenen Vor- und Nachteilen bereit. Für welches Modell Sie sich beim Neubau oder bei einer energetischen Sanierung entscheiden, hängt von diversen Faktoren ab.

Vorschriften, Pflichten & Tipps rund um die Dachdämmung

Für die Wärmedämmung an Steildach und Flachdach gelten gesetzliche Vorschriften wie die Energiesparverordnung und weitere Richtlinien. Auch der Unterschied zwischen Energiebedarfsausweis und Energieverbrauchsausweis ist für Dachbauten relevant.

Brandschutz Dämmung

Mit der richtigen Wärmedämmung wird ein Dach nicht nur energetischer, tut so etwas für die Umwelt und spart Ihnen Geld. Auch der Brandschutz-Aspekt spielt eine große Rolle. Darum setzen Dachdecker-Profis auf nicht brennbare Dämmstoffe wie Mineralwolle oder Hartschau. Vor- und Nachteile dieser Dämmmaterialien und die wichtigsten Informationen zu deren Brandschutz-Eigenschaften erfahren Sie hier.

Dachaufbau

Der Aufbau eines Daches umfasst verschiedene Bestandteile, von Dachdeckung bis Dachbalken. Wir gehen mit Ihnen Schritt für Schritt durch einige der wichtigsten Schichten des Dachaufbaus.



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